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Freundschaften

Das Thema in meinem heutigen Artikel ist Freundschaft.

In der Tierkommunikation wird tatsächlich nicht so viel darüber gesprochen. Das heißt, das Kunden selten ihre Tiere nach Freundschaften fragen. Fragen nach Wohlbefinden, Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Ängsten und vielem mehr werden gestellt oder die Tiere erzählen von sich aus darüber.  Jedoch wird bei der Kommunikation mit dem Tier selten über das Thema Freundschaft gesprochen. 

Ich persönlich habe mich gefragt, ob meine allerliebste Yuna wohl den ein oder anderen "Freund" hatte und ihn vermißt? Wenn ich mittels Tierkommunikation ihr diese Frage übermittele ist es so als würde sie meine Frage quasi nicht verstehen. Sie übermittelt mir das Gefühl: du bist wichtig und du bist in meiner Nähe. In meiner Nähe möchte sie frei von Schmerzen sein, wobei "Schmerz" für sie wohl auch Ungewissheit, Nahrungsentzug, fehlender Schutz bedeutet. 

Panthera, mein Augenstern, war sehr gut mit meiner Hündin Hannah, die schon vor vielen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist, befreundet....ja, in diesem Zusammenhang haben wir über Trauer gesprochen, nicht über Freundschaft und wie es für sie war, als Hannah nicht mehr da war. Panthera hat mir einmal gesagt, das sie diese "Freundschaft" in ihrer Welt nicht kenne. Es gebe Wesen mit denen sei sie gerne in einem Raum und solche bei denen sie den Raum verlasse. Das habe ich in unserem langen Zusammenleben auch öfter beobachtet. Und es gibt einige Menschen die mich einige Zeit begleitet haben und dann wieder "weg" waren. Panthera hat mir dazu gesagt, das sie, also Panthera ein geschlossenes System sei und, außer natürlich Nahrung und Schutz, nichts brauche um ihre Leben zu leben. 

Ich für mich, also Gabriele, brauche Freunde und Freundschaften. Freunde sind für mich Menschen, die mich unterstützen, die mir helfen zu wachsen, die mich "groß" machen, die meine Stärken sehen und diese benennen und nicht auf meinen Schwächen "rumreiten". Die mich auch mal schütteln und mir auch mal einen Tritt in den Hintern verpassen...Die mich in den Arm nehmen können, wenn `es mir schlecht geht. Die mich suchen, auch wenn ich mich verkrieche... nun, da habe ich schon öfter meine Erfahrungen mit gemacht, schöne und nicht so tolle. Und solche die so richtig weh getan haben! Warum haben die mir so weh getan? Und was hat mir weh getan? 

 

Die drei Tiere die mit mir zusammenleben, haben mir auf meine Fragen mittels Tierkommunikation auf diese Fragen mehr oder weniger mit Unverständnis reagiert. Mitarbeiterin Yuna erzählte mir, das es solche und solche Menschen gäbe. Innerhalb ihrer Art sei das kein Thema. Panthera hatte mir schon oft gesagt, das nur sie wichtig sei. Und der jüngste meiner Mitarbeiter, Levi, hatte keine "Meinung" zu den Fragen. Nun, so können die Tiere auch nicht in dieses "Gefühlschaos" verfallen...

In der Sterbebegleitung von Tieren und in der nachfolgenden Trauerbegleitung von den Tieren die zurückgeblieben sind, erlebe ich es jedoch schon öfter das Tiere ihre tierischen Wegbegleiter vermissen, wenn diese über die Regenbogenbrücke gegangen sind. Wie ich es wahr nehme, ist es eine Übergangszeit und wenn das Tier in dieser Zeit gut unterstützt wird, geht diese Phase des "den Anderen vermissen" recht gut vorüber und das Leben wird von den Tieren wieder aufgenommen. 

Bei den Tieren ist es eher eine Art "Zugehörigkeit", die auch sehr wichtig für sie ist, sagt mir gerade Yuna. Sie hat in Hundegruppen manchmal einen Hund, mit dem sie richtig gut rumlaufen und rummachen kann. Aus meiner menschlichen Sicht überlege ich dann schon mal, wie das für sie ist, wenn der dann nicht mehr kommt, dieser Hund. Oder wie es für sie ist, wenn sie einen Menschen mag, und wir den nicht mehr treffen. ... nicht auf alles gibt sie mir eine Antwort in der Tierkommunikation....

Hast du dein Tier schon einmal nach Freundschaften befragt? Hast du eine Geschichte dazu? Ich freue mich über eure Erfahrungen, eure Beiträge!

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